Es ist einfach schön, den Weg in dieser Welt mit Gott zu gehen.

Mein Name ist Eckart Lässer, bin das dritte von fünf Kindern von Eltern, die immer für uns gebetet haben. Ich habe nie an der Existenz Gottes gezweifelt, allerdings gab es viele Zeiten, in denen ich Gott weggeschickt habe. Durch meinen Beruf als Eventmanager und später als Hotelier war mein Leben davon geprägt, Menschen irdische Genüsse und Ersatzbefriedigung-en zu verkaufen. Ein Gast hat einmal zu mir gesagt: „ Du veranstaltest nicht nur Partys – Du bist die Party.“  Aus heutiger Sicht weiß ich, dass Gott mich trotzdem nie allein gelassen hat. Irgendwann habe ich begonnen, meine oft betrunkenen, ausschweifenden Gäste zu segnen. Mitten in der Nacht, bei dröhnender Musik und viel Alkohol habe ich die Menschen betrachtet, sie gesegnet und für sie gebetet. Es war die erste Erfahrung, wie wertvoll und schön es ist, nicht für sich, sondern für andere zu beten.

Ein paar Jahre später wurde ich gefragt, bei der Gründung eines katholischen Radios für Deutschland mitzuwirken. Ich habe Ja gesagt, ohne zu überlegen. Es war ein völlig unvernünftiges Ja. In kürzester Zeit haben wir ein Teil des Hautgebäudes abgerissen und ein neues Tonstudio gebaut. Die Hausbank, von der ich Geld für den Bau wollte, hat mir dann alle Kredite gekündigt, weil sie dachte, ich sei verrückt. Eigentlich hatten sie Recht. Wir hatten keine Kenntnisse vom Radiomachen, Technik oder Redaktion und nun auch kein Geld. Da habe ich zum ersten Mal gesagt: „ Lieber Gott, ich habe keine Ahnung, wie das gehen soll. Aber Du bist Gott, hast die ganze Welt erschaffen, allmächtig und wunderbar und ich bin Dein geliebtes Kind. Es ist Dein Werk, und ich helfe Dir, so gut ich kann.“ Eine Woche später konnte ich die Rechnungen bezahlen und viele praktische Sorgen wandelten sich in Lösungen. Der Herr hat uns Pfarrer Kocher geschickt, der das Radio aufgebaut und in die Kirche eingebunden hat und heute noch leitet. Redakteure und Techniker sorgen sich um die Dinge, von denen wir keine Ahnung haben. Heute trägt Radio Horeb viele tausend Menschen durch den Alltag und ist geistige Familie für jene, um die in der der Gesellschaft keinen Platz haben.

Durch die Digitalisierung kann Radio Horeb in absehbarer Zeit jeden Menschen in Deutschland erreichen. Also 80 Mio. Menschen das Wort Gottes, also Ihn selbst, in die Autos und Wohnungen bringen.  Ob der Mensch sein Herz für die Liebe und Zärtlichkeit unseres wunderbaren Gottes öffnet, hängt auch von unserem Gebet ab.

Weil ich glücklich verheiratet bin, eine liebende Frau und drei wunderbare Kinder habe die uns Freude bereiten, weiß ich, dass die Liebe erst beginnt  wenn man sich frägt, wie es nicht mir, sondern dem anderen geht. Also habe ich in der eucharistischen Anbetung den Herrn mal gefragt: „Wie geht es Dir?“ Da hat mir der Herr den Leib der Kirche ins Herz gelegt. Ich sah diesen Leib, der so verwundet ist. So viele Glieder, die nicht vom Herrn durchblutet sind. In meinem Herzen hörte ich die Frage ob ich bereit wäre, diesen Leib zu umarmen.  Ich habe ja gesagt. Ja Herr, wenn Du mit Deinem Herzen in meinem liebst und wenn die Mutter Gottes meine Hand niemals loslässt, kannst Du mit mir machen was Du willst.

Dieser Gedanke ist mir so wichtig, dass ich mein Leben, meine Zeit, meine Kraft, mein Hab und Gut dafür einsetze.  

 Deshalb wurde aus dem Familienhotel ein Haus des Gebetes.

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