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"B a l d e r" hieß der erste Bauer, der im 14. Jahrhundert das Tal gerodet ("geschwendet") haben soll. Daher der Name "Balderschwang".
Nur im Sommer wagten sich die Hirten in das noch unwirtliche Hochtal. Im Jahr 1684, hundert Jahre nachdem eine Kapelle gebaut worden war, traute sich erstmals ein klösterlicher Alpverwalter aus Weingarten im Tal zu überwintern.
Die 16 Familien, die um 1800 mittlerweile hier wohnten, lebten ausschließlich von Land- und Forstwirtschaft.
Jährlich 1400 Zentner Käse wurden in den nächsten Jahrzehnten (heute noch 300) produziert. Abenteuerliche Handelswege über Österreich verbanden die Enklave Balderschwang mit dem Allgäu. Natürlich blühte der Schmuggel.
Heute präsentiert sich Balderschwang als Winter- und Sommerurlaubsort, der vor allem wegen seiner Schneesicherheit bekannt geworden ist.
Besonders die Kombination aus Skigebiet und einer Loipe der Superlative, sowie die kleine, übersichtliche Struktur lockt viele Skifreunde hierher.
Im Sommer bietet das sonnendurchflutete Tal unendliche Wandermöglichkeiten.
Mountainbiketouren, Outdoorsportarten, Badeweiher, zahlreiche bewirtschaftete Almhütten und Ausflugsziele sowie Veranstaltungen runden das Angebot ab.

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