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Hoch oben im Allgäu, inmitten bunter Blumenwiesen, eingebettet von sanften Bergen, liegt er, der Almhof.
Vom Zimmerfenster eröffnet sich der Blick zu den Allgäuer Alpen, im Westen zum Schweizer Säntis.
Ein Kind füttert die Ziegen, zwei Buben versuchen mit Löwenzahnblättern den Hasen aus seinem Häuschen zu locken, während ein paar Frauen vom Liegestuhl aus in die Sonne blinzeln und die Ruhe genießen.
Andere nehmen sich ein paar Mountainbikes und starten in einen herrlichen Tag.
Am Abend sitzen lachende Menschen an großen Holztischen, beim Schein der Sturmlaternen auf der Terrasse und erzählen vom Erlebten.
Dabei haben sie glatt vergessen, die Kinder ins Bett zu
bringen. Die sind damit beschäftigt, auf dem Klettergerüst Freundschaften für`s Leben zu schließen und haben jetzt sowieso keine Zeit für die Eltern.
Der Balderschwanger Winter macht dem Namen "Bayerisches Sibirien" alle Ehre.
Alles ist tief verschneit. Eifrige Langläufer steigen direkt beim Almhof in die frisch gespurte Loipe. Es soll heute bis nach Hittisau gehen.
Vom Fenster aus sieht man, wie am Schwarzenberg Skifahrer den Pulverschnee aufwirbeln.
Unser Kutscher Gerhard spannt seine schweren Noriker ein, während der Hotelbus Gäste an die Lifte fährt.
Am Nachmittag, wenn es draußen wieder kälter wird, ist die
Bauernstube der richtige Platz.
Jemand liest ein Buch. Zwei Damen loben den
Pfirsich-Mohnkuchen und den frischen Apfelstrudel auf dem Bauernschrank.
Der Oberkellner bereitet derweilen Kerzen und Weine für das Abendessen vor.
Ein Pärchen ist auf dem Weg zur Sauna, während die Kinder im Spielzimmer vom Dach des Spielhäuschens rutschen.
Zwei Langläufer fachsimpeln über das beste Wachs und freuen sich über ein kühles Bier an der Hotelbar.
Alles ist gemütlich und wohlig warm. Man ist umsorgt und freut sich über einen schönen Urlaubstag.

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